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Meine Workshop-Philosophie

Wieso, weshalb, warum

Warum führe ich Workshops durch?

Konfuzius unterscheidet drei Methoden, klug zu handeln:

Dies schrieb der große Naturfotograf Fritz Pölking in einem seiner Bücher als Vorwort. Um Bilder zu fotografieren wie Fritz Pölking das tat, benötigt man viel Erfahrung, Wissen und Übung. Erfahrung beruht auf Übung, üben kann man nur das, was man weiß. Oder anders ausgedrückt muss ich mir Wissen aneignen, das ich durch permanentes Üben in Erfahrung umwandle.

Woher bezieht man dieses Wissen am besten?

Da gibt es zum einen die Autodidakten, zu denen ich mich zähle. Sie lesen viel, denken über Zusammenhänge nach und sammeln Erfahrung durch Beobachten und Üben.
Und dann gibt es die, die am besten dadurch lernen, indem man ihnen etwas zeigt. Dieses Lernkonzept wird im Allgemeinen bereits ab der ersten Klasse in der Schule angewandt und begleitet uns Lernende ein ganzes Leben lang. Aber es gibt Unterschiede:

Menschen meines Alters haben in der Schule meist durch sogenannten "Frontalunterricht" gelernt. Der Lehrer stand vor der Klasse und hat den Stoff vermittelt. Danach wurde das Wissen per Lernerfolgskontrolle überprüft. So weit, so gut. Wäre da nicht die unter Dozenten verbreitete Theorie, dass man vom vermittelten Stoff etwa

des Inhalts behält. Aus dieser und vieler anderer Überlegungen habe ich ein Workshop-Konzept entwickelt (und entwickle es noch weiter), in dem fotografiebegeisterte Menschen durch didaktisch gut aufbereitete theoretische Inhalte und dem anschliessenden ausgiebigen Üben in einem Workshop 90% des vermittelten Stoffes mit nach Hause nehmen können. Dort werden Sie durch ein Seminarhandbuch, das es zu jedem Workshop dazu gibt, weiter angehalten, nach dem Workshop die Inhalte weiter zu vertiefen. So ergeben sich für die Teilnehmer

drei Säulen, auf die ihr Wissen aufbaut:

 

1.Saeule 2.saeule 3.saeule

 

Diese drei Säulen helfen, das erworbene Wissen zu verinnerlichen und durch permanentes Anwenden in Erfahrung umzuwandeln. Das geschieht allmählich und kontinuierlich, sodass jeder selbst sein Lerntempo bestimmen kann. Am Ende steht das intuitive Anwenden des Gelernten. Damit die Lerneinheiten übersichtlich bleiben und die Hürden nicht zu groß sind, habe ich die wesentlichen Inhalte, die meines Erachtens das Fundament zur Naturfotografie legen, in drei Abschnitte unterteilt:

Diese Workshops finden über das Jahr verteilt (Frühjahr bis Herbst) zu jedem Abschnitt an unterschiedlichen Örtlichkeiten statt. So kann jeder selbst wählen, ob er die Grundlagen lieber an Blumen und Fröschen (Ökowerk) oder an Pflanzen im Allgemeinen (Glauer Tal) oder doch lieber in der Landschaftsfotografie (Niederlausitz) übt.

Workshop-Wochenende

Für ganz ungeduldige bietet sich in Fotoworkshop-Wochenenden eine sehr kompakte Art des Lernen an. In kleinen Gruppen, die eine individuelle Schulung fördern, werden die Grundlagen vermittelt, im Praxisteil ausgiebig geübt und die entstandenen Bilder bearbeitet und katalogisiert. Alles in drei Tagen, in geselliger Runde, von Morgens bis Abends. Naturfotografie intensiv!

Einzelschulung

Und für diejenigen, die es ganz genau wissen wollen, mit niemandem zusammen lernen möchten, oder alles sehr intensiv erleben möchten bietet sich die Möglichkeit der Einzelschulung. Ein Dozent und ein Lernender. Persönlicher, direkter und effizienter kann Lernen nicht sein! Kommen Sie nach Berlin, wir suchen uns eine interessante Örtlichkeit und lernen Sie in fünf Stunden alles, was Sie sonst nur in drei einzelnen Kursen lernen würden.

Noch ein Wort zum Preis

Warum sind meine Workshops so preiswert? Das hat mehrere Gründe.
Ein ganz pragmatischer: Ich bin als Dozent erst ab einer festgesetzten Einkommenshöhe umsatzsteuerpflichtig. Deshalb enthalten die Kursgebühren keine Mehrwertsteuer. Das sind exakt 19%, die meine Kurse "preiswerter" sind. (Eine ordentliche, vom Finanzamt anerkannte Rechnung über die Kursgebühren können sie deshalb aber trotzdem bekommen!)
Ferner bin ich keinem großen Namen verpflichtet, wie dies meine Mitbewerber sind. Eine Stunde Unterricht bei einem namhaften Naturfotografen kostet locker das dreifache. Ob jemand, der gut fotograieren kann, ebenso gut unterrichen kann, lasse ich hier mal unbeachtet.
Und zu guter Letzt bin ich bemüht, die Kosten für Sie so gering wie möglich zu halten. Bei mir bekommen Sie keine Werbegeschenke, Kugelschreiber, Skizzenblöcke mit Logo oder ähnliches. Im Bildbearbeitungsseminar benutzen Sie Ihren eigenen PC statt eines Leihgeräts. Im Praxisteil verwenden Sie Ihre eigene Ausrüstung statt Leihkameras und -objektive. Da ich diese Dinge nicht anschaffen muss, müssen Sie sie nicht bezahlen. Ich finde das fair. Das schliesst natürlich nicht die Leihausstattung von 8 Fotostativen der Firma Manfrotto mit ein, denn diese hat mir Manfrotto freundlicherweise unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dafür stolpern Sie nur allenthalben über das Manfrotto-Logo. Hier bin ich einen Kompromiss eingegangen: Ich selbst bin von der Qualität und dem Preis/Leistungsverhältnis der Manfrotto-Produkte so überzeugt, das ich Mittel und Wege finden musste, damit Sie sich selbst ein Urteil bilden konnten, ohne dies im Workshop-Preis bezahlen zu müssen. Ein bisschen Werbung für diese exelenten Geräte ist da zu verschmerzen, denke ich.

Teilnehmerzahl

Ich kalkuliere meine Workshops mit der angegebenen Teilnehmerzahl. Führe ich den Workshop allein durch, kann ich mich um maximal acht Teilnehmer intensiv kümmern. Bei mehr Teilnehmern leidet die Qualität. Daher muss ich die maximale Teilnehmerzahl begrenzen. Das funktioniert nur, wenn unmittelbar auf die Anmeldung der Teilnehmerbetrag entrichtet wird. Erst dann gilt der Teilnehmerplatz als verbindlich reserviert. Das mag für den ersten Teilnehmer eines Workshops zu zweifeln führen, ob denn der Workshop überhaupt stattfindet.
Wenn die Teilnahmegebühr auf meinem Konto eingegangen und der Teilnehmerplatz reserviert ist, findet der Workshop statt. Auch mit einem einzigen Teilnehmer (was bisher aber noch nie vorgekommen ist!). Einzige Ausnahme (laut AGB): Höhere Gewalt oder Erkrankung des Dozenten. In diesem Fall hat der Teilnehmer die Wahl zwischen Erstattung des Teilnehmerbetrags oder einer Ausweichveranstaltung.

Ich bin überzeugt, dass mein Workshop-Konzept für viele ambitionierte Hobbyfotografen ein geeigneter Weg sein kann, um die Schönheit, die sie in der Natur erlebt haben, in ansprechende Fotos umzusetzen.